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Der
Arbeitsplatz von Jan Wenzel hat bescheidene Ausmaße. 80 mal 80
Zentimeter Grundfläche, Deckenhöhe knapp über zwei Meter: die Kabine
eines Foto-Automaten. Das reicht dem Fotokünstler, um darin ganze
Küchen und Wohnzimmer zu installieren, um Alltagsgeschichten zu
erzählen und "schwebende Atmosphären" zu erzeugen. Keine konventionelle
Kleinbildkamera hat Wenzel je bedient. Wenzel benutzt die Maschine, um
eine gebrochene, andere Wirklichkeit zu simulieren. Er fügt die
standardisierten Einzelbilder zu Collagen zusammen, in denen seltsame Zimmer
entstehen. Eine Kunstwelt auf engstem Raum: Stühle, Tische, Lampen,
Fliesen, Tapeten und Akteure drängen sich in der Kabine; für jedes
Einzelbild müssen Wenzel und sein Team umbauen, die Kiste neu möblieren
und tapezieren. Absolut originell!
Edition Braus ISBN 3-89904-169-0
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1996
veröffentlicht der Schack-Verlag, Dortmund, das Heft FOTO-FIX von Rolf
Behme, das die Geschichte, technische Entwicklung, fotohistorische
Bedeutung und künstlerische Nutzung der Fotoautomaten sowie der
Automatenfotografie thematisiert.
Dieses ist die erste Veröffentlichung auf dem internationalen Buchmarkt zum Thema.
Rolf Behme archiviert zudem seit 1979
Arbeiten, Dokumente, Kataloge, Materialien, etc. zum Thema Fotoautomat
und Automatenfotografie.
Einen besonderen Schwerpunkt der Sammlung bilden künstlerisch intendierte Arbeiten mit Fotoautomatenprodukten.
PARERGA, Düsseldorf ISBN 3 -930450-17-8
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